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Global INSTO Meeting 2019 in Madrid

Anna Scuttari & Andreas Dibiasi Global INSTO Meeting Madrid

Das Center for Advanced Studies berichtet über die Fortschritte bei der Analyse der Zugänglichkeit von Wegen für eine bessere Nahverkehrsplanung.

Mehr als 100 Expertinnen und Experten sowie Interessenvertreter aus aller Welt trafen sich beim Global INSTO Meeting 2019 am Hauptsitz der Welttourismusorganisation UNWTO in Madrid. 28 Beobachtungsstellen waren gekommen, um ihre Erfahrungen bei der Messung eines nachhaltigen Tourismus auszutauschen und voneinander zu lernen. Auch unsere Forscher Anna Scuttari und Andreas Dibiasi waren in Madrid.

Seit 2018 ist Südtirol Teil des Internationalen Netzwerks der Beobachtungsstellen für nachhaltigen Tourismus der Welttourismusorganisation (UNWTO), das sich für eine regelmäßige Überwachung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen des Tourismus einsetzt. Das Südtiroler Observatorium wurde von Forscherinnen und Forschern von Eurac Research haben zusammen mit Experten von IDM Südtirol und der Autonomen Provinz Bozen eingerichtet und nach einer einjährigen Bewerbungsphase ins internationale Netzwerk der UNWTO aufgenommen. Das jährliche globale INSTO-Treffen Ende Oktober bot die Gelegenheit, nicht nur erste gesammelte Daten zu präsentieren, sondern auch über die Erfahrungen beim Aufbau eines Observatoriums zu sprechen, von denen andere interessierte Regionen profitieren konnten. Anna Scuttari, Senior Researcher am Center for Advanced Studies, hielt zudem einen Vortrag über die Erreichbarkeit von Wanderwegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Südtirol.

Die Zugänglichkeit von Wanderwegen in Südtirol

Die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Wanderwegen mit anderen Verkehrsmitteln als dem Privatauto schaffen einen großen Mehrwert, da sie zu weniger Emissionen vor Ort und einem ästhetischeren Landschaftsbild in der Nähe der Abfahrtsorte führt. Nicht zuletzt auch dadurch, dass weniger Parkplätze benötigt werden. Daher wurde es als wichtig erachtet, den Grad der Zugänglichkeit von Wanderwegen zu bewerten und den Verkehr auf seine Nachhaltigkeit hin zu prüfen. Der Grad der Zugänglichkeit wurde dank der Zusammenarbeit von UNWTO, ESRI Spanien und lokalen Alpenvereinen (AVS und CAI) berechnet. Die Hauptwanderwege machen zwei Drittel aller Wanderwege in Südtirol aus. Über 40 Prozent davon sind innerhalb von 10 Gehminuten von der nächstgelegenen Bushaltestelle oder dem Bahnhof aus erreichbar. Über 60 Prozent sind innerhalb 20 Gehminuten erreichbar und nur 38 Prozent benötigen mehr als 20 Minuten.

Die Story Map mit detaillierteren Ergebnissen finden Sie HIER.

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