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Jahreszwischenbericht 2023

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus Südtirol (STOST)

Autorinnen und Autoren: Felix Windegger, Valentin Wallnöfer, Maximilian Walder, Philipp Corradini, Francesca Cornella

Impressum: Bozen, Eurac Research, Center for Advanced Studies, 2023

Seitenanzahl: 84

Der Forschungsbericht ist in englischer Sprache geschrieben. Die deutschsprachige Zusammenfassung finden Sie HIER.

 

Abstract: Die Covid-19-Pandemie hat im Jahr 2020 auch in Südtirol den Tourismus fast vollständig zum Erliegen gebracht. Nach kleinen Schritten in Richtung Erholung im Jahr 2021, hat sich der Tourismus 2022 endgültig von den Auswirkungen der Pandemie erholt. So wurden 2022 7,9 Millionen Ankünfte und 34,4 Millionen Nächtigungen in Südtirol verzeichnet. Damit wurden die bisherigen Rekordwerte des Jahres 2019 noch übertroffen. Gleichzeitig hat sich der langfristige Trend zu mehr Betten pro Beherbergungsbetrieb fortgesetzt, ebenso wie der Trend hin zu höheren Sternekategorien bei Hotels. Beherbergungsbetriebe außerhalb der traditionellen Hotelstrukturen – beispielsweise Campingplätze, Privatunterkünfte und Urlaub auf dem Bauernhof – gewinnen an Bedeutung. Sie machen mittlerweile 64,8 % aller Beherbergungsbetriebe aus und stellen 34,6 % der Betten. Im Hinblick auf die Herkunft der Gäste ist im Jahr 2022 wieder die gewohnte Verteilung von vor der Pandemie zu beobachten, wobei Gäste aus Deutschland (48,4 %) und Italien (31,5 %) den Hauptanteil der Nächtigungen ausmachen.

Online Annex zum Jahresbericht 2023

Jahreszwischenbericht 2022

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus Südtirol (STOST)

Autorinnen und Autoren: Felix Windegger, Anna Scuttari, Maximilian Walder, Greta Erschbamer, Michael de Rachewiltz, Philipp Corradini, Zoe Krueger Weisel, Daria Habicher, Linda Ghirardello, Valentin Wallnöfer, Giulia Garzon, Pauli Moroder

Impressum: Bozen, Eurac Research, Center for Advanced Studies, 2022

Seitenanzahl: 128

Der Forschungsbericht ist in englischer Sprache geschrieben. Die deutschsprachige Zusammenfassung finden Sie HIER.

Abstract:

Nach zwei Jahren Pandemie scheint sich der Tourismussektor auf dem Weg der Erholung zu befinden. Den Beobachtungsstellen für nachhaltigen Tourismus kommt in dieser Phase eine völlig neue Rolle zu: es gilt, die Krisenfestigkeit des Tourismus und die mitunter dauerhafte Transformation des Sektors zu erfassen, welche ihren Ursprung nicht nur in der Coronakrise hatte, sondern von multiplen Krisen wie Klimakrise, Wirtschaftskrise und demographischer Krise angestoßen wurde. Zentrale Themen, die es in dieser Phase verstärkt zu betrachten gilt, sind etwa der Zusammenhang zwischen (Wieder-)Anstieg der touristischen Nachfrage und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Ebenso wichtig ist es, ein Hauptaugenmerk auf die Akzeptanz des Tourismus durch die lokale Bevölkerung sowie auf den wieder erstarkenden Wettbewerb der Tourismusdestinationen zu legen. Die Nachhaltigkeit ist dabei als übergeordnetes Prinzip aller Recovery-Maßnahmen verankert. Mit dem Slogan der UNWTO #buildbackbetter wird dem auch in der Kommunikation Rechnung getragen.

Die Autonome Provinz Bozen-Südtirol (Italien) nahm die Coronapandemie zum Anlass, die Tourismuskultur neu auszurichten und zu prüfen, ob die bisherige Entwicklungsstrategien mit den Erwartungen und Wahrnehmungen der lokalen Bevölkerung übereinstimmen. Um die Eindrücke der Südtirolerinnen und Südtiroler zu erheben, wurden deshalb auf regionaler und lokaler Ebene gemeinsam mit verschiedenen Partnern Befragungen durchgeführt. Die Meinungen und Eindrücke der Südtirolerinnen und Südtiroler wurden zu einem bestimmenden Faktor in der Diskussion über maximale Wachstumsgrenzen im Tourismus.

Jahreszwischenbericht 2021

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus Südtirol (STOST)

Autorinnen und AutorenMichael de Rachewiltz, Andreas Dibiasi, Filippo Favilli, Linda Ghirardello, Daria Habicher, Peter Laner, Andrea Omizzolo, Anna Scuttari, Alessio Tomelleri, Thomas Trienbacher, Maximilian Walder, Sarah Watschinger, Felix Windegger

Impressum: Bozen, Eurac Research, Center for Advanced Studies, 2021

Seitenanzahl: 104

Abstract:

Die Beobachtungsstellen für nachhaltigen Tourismus haben es in der Covid-19-Pandemie geschafft, ihre Rolle als Tourismus-Informationstool zu stärken. Sie waren in der Lage, kurz-, mittel- und langfristige Entwicklungen in Destinationen zu erfassen und zu bewerten sowie politische Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft des Tourismus zu unterstützen. Die Pandemiejahre mit all ihren Schwierigkeiten stellen ein Vakuum dar, in welchem Destinationen die Möglichkeit hatten, ihre Entwicklung ungestört vom Tagesgeschäft zu überdenken. Die Autonome Provinz Bozen – Südtirol hat die Zeit des Lockdowns genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit im Tourismus zu stärken und ein Programm für Zertifizierungen nach internationalen Standards zu erstellen. Die Krise wurde also auch als eine Chance wahrgenommen, um wichtige, für einen zukunftsfähigen Tourismus notwendige Entscheidungen zu treffen.

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus in Südtirol (STOST) hat im dritten Jahr ihrer Tätigkeit diesen Prozess der Neupositionierung auf mehrfache Weise unterstützt. Neben der regelmäßigen und zeitnahen Beobachtung von dreizehn Schlüsselbereichen wurden drei Umfragen durchgeführt, um die Erholungsphase zu untersuchen und zu evaluieren. Dadurch wurde ein ganzheitliches Verständnis der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch in Bezug auf Produkt- und Prozessinnovation in Beherbergungs- und Gastbetrieben, möglich. Darüber hinaus konnten Veränderungen aufseiten der Gäste identifiziert werden – diese waren in Bezug auf ihre Herkunft weniger international und stärker an Outdoor-Aktivitäten interessiert. Der Tourismus verändert sich und das Hauptziel des STOST besteht darin, diese neuen Phänomene und Erscheinungsformen zu verstehen und die Entwicklung evidenzbasierter politischer Maßnahmen zu unterstützen.

 

Jahreszwischenbericht 2020

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus Südtirol (STOST)

Autorinnen und Autoren: Michael de Rachewiltz, Andreas Dibiasi, Greta Erschbamer, Valeria Ferraretto, Linda Ghirardello, Daria Habicher, Anna Scuttari, Maximilian Walder, Felix Windegger

Impressum: Bozen, Eurac Research, Center for Advanced Studies, 2020

Seitenanzahl: 108

Abstract:

Ungeachtet der globalen Covid-19-Krise bleibt der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches und soziales Phänomen. Das wachsende Bewusstsein für die wechselseitigen Auswirkungen des Tourismus auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, verbunden mit der zunehmenden Akzeptanz der Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung, erfordert einen stärkeren Fokus auf das Thema Monitoring.

STOST (The Sustainable Tourism Observatory of South Tyrol) hat seine Kompetenzen erweitert und konzentriert sich nicht nur auf die Feinabstimmung und Aktualisierung der bestehenden Monitoring-Indikatoren, sondern auch auf die Auswirkungen der Pandemie vor Ort und auf die Berücksichtigung der Kultur als zusätzliches zu untersuchendes Thema. STOST bietet die Chance, den Tourismus aus einer breiten Perspektive zu verstehen und ermöglicht multi- und interdisziplinäres Arbeiten sowie Wissenstransfer, Networking und Best-Practice-Austausch. Letztlich hat die Covid-19-Krise gezeigt, wie wichtig eine Beobachtungsstelle ist, um zeitnah und zuverlässig über aktuelle Entwicklungen zu informieren und damit die Grundlage für eine faktenbasierte Entscheidungsfindung der lokalen Stakeholder zu liefern.

Jahreszwischenbericht 2019

Die Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus Südtirol (STOST)

Autorinnen und Autoren: Anna Scuttari, Valeria Ferraretto, Andreas Dibiasi, Giulia Isetti, Greta Erschbamer, Simone Sartor, Daria Habicher, Michael de Rachewiltz

Impressum: Bozen, Eurac Research, Center for Advanced Studies, 2019

Seitenanzahl: 104

Abstract:

Der Südtiroler Tourismus verzeichnet Jahr für Jahr eine Rekordzahl an Ankünften und Besuchern. Diese Zahlen sind in wirtschaftlicher Hinsicht zwar erfreulich, werfen aber einige Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Tourismussystems auf. Was bedeutet die Ankunft von 7,5 Millionen Touristen pro Jahr für die Südtiroler Bevölkerung? Welche Auswirkungen hat der Tourismus auf die Umwelt? Wie kann der Tourismussektor florieren, wie seine Auswirkung auf Natur und Mensch dennoch begrenzt werden?

Management braucht Wissen. Mit diesem Bewusstsein präsentiert der erste jährliche Zwischenbericht Daten und Fakten zur Nachhaltigkeit des Tourismussektors in Südtirol. Diese wurden im Rahmen des „Observatoriums für nachhaltigen Tourismus in Südtirol“ analysiert, einer Beobachtungsstelle für nachhaltigen Tourismus, die am Center for Advanced Studies von Eurac Research eingerichtet wurde und Teil eines weltumspannenden Netzwerkes der Welttourismusorganisation (UNWTO) ist. Ausgehend von den Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaft, aber auch von den Auswirkungen auf die Lebensqualität der Südtirolerinnen und Südtiroler, wie etwa dem Anstieg der Preise von Konsumgütern, und schließlich dem Verbrauch von Ressourcen wie Wasser und Energie, analysiert die Studie den Tourismus in seiner ganzen Komplexität.

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